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Verband - Kollegennetzwerk Psychotherapie wird Verband

 

Die Zeit ist reif.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als ich vor zwei Jahren mit der Veröffentlichung der ersten Newsletter begann, fand er eine rasch wachsende Leserschaft, was mich selbst überraschte. Die Abonnentenzahl entwickelte sich so rasant, dass er derzeit jede Woche an mehr als 11.000 Psychothera­peuten versendet wird.    

Diese positive Resonanz hat meiner Meinung nach drei Gründe:

  1. Die Newsletter-Artikel bieten nicht nur allgemeine Meldungen und Diskussionsbeiträge, sondern beziehen auch klar Stellung, wenn es um Entwicklungen und Veränderungen auf unserem Arbeitsgebiet der Psychotherapie geht.
  2. Der Newsletter ist ein „lebendiges“ Medium, zu dem jede Kollegin und jeder Kollege eingeladen ist, am Dialog und Meinungsaustausch teilzunehmen.
  3. Aufbauend auf den ersten beiden Gründen hat sich der Newsletter als ein integrierendes, solidarisierendes und Gemeinschaft stiftendes Medium etabliert.

 

Die Entwicklung muss weitergehen.

Der Newsletter als Dialog orientiertes Medium zeigt mit jeder Ausgabe das große Bedürfnis des gegenseitigen Austauschs. So hat er in kurzer Zeit sozusagen eine therapeutische Wirkung auf zahlreiche Leser entwickelt, die sich zuvor bei vielen Themen allein gelassen fühlten und nun feststellen, dass es anderen ebenso geht wie ihnen selbst – mit dem Effekt, dass ein klares und einheitliches Bild darüber besteht, wo uns „der Schuh drückt“. Diese Beschwerden sind zum Teil erheblich und müssen behoben werden. Das beweisen einmal mehr die jüngsten Entwicklungen. Daraus folgt zweierlei:

  • Wir brauchen eine effektive Form der proaktiven Interessenvertretung.
  • Wir müssen mit Stringenz und Ausdauer die Durchsetzung unserer Anliegen verfolgen.

 

Die logische Konsequenz: dran bleiben!

Wenn wir also

  1. bestehende, praxisferne Regelungen ändern und neue von Beginn an mitgestalten wollen,
  2. mehr als bisher auch für die Interessen unserer Patienten eintreten wollen,
  3. mehr für das Verständnis und das Ansehen unserer Tätigkeit in der Öffentlichkeit tun wollen,
  4. einen noch stärkeren kollegialen Austausch fördern wollen,
  5. mehr auf unsere persönlichen Bedürfnisse in unserem Praxisalltag eingehen wollen (Stichwort: Psychohygiene),

dann brauchen wir mehr als „nur“ einen Newsletter! Dann ist es unumgänglich, dem bisher noch informellen „Kollegennetzwerk Psychotherapie“ die juristische Form eines Verbandes* zu geben, der als soziale Interessengruppe gemeinsame Zwecke verfolgt, gleiche Interessen Einzelner bündelt und gleiche Ziel- und Wertvorstellungen teilt.

 

Vom Kollegennetzwerk zum anerkannten Verband.

 

Wenn Sie jetzt skeptisch fragen: „Noch ’n Verband. Braucht’s das wirklich?“, will ich gleich antworten: „Ja, aber anders.“ Denn unser Verband soll sich im Selbstverständnis (nämlich als integrierende, solidarisierende und Dialog orientierte Gemeinschaft) und in der Organisationsstruktur zu bestehenden Verbänden und Kammern unterscheiden. Das heißt, dass unser neuer Verband nicht in Konkurrenz stehen wird, sondern vielmehr sich als Ergänzung und somit als Dritte Kraft im Zusammenspiel mit den bestehenden Verbänden und Kammern positioniert. Das heißt von unserer Seite: Kooperation statt Konkurrenz oder gar Konfrontation, wenn gemeinsames Handeln im Sinne unseres Berufsstandes erforderlich ist.

 

Ein Verband ist die Voraussetzung für die offizielle Anerkennung z.B. bei Politikern, Medienvertretern und juristischen Verfahren. Ein Verband bündelt die Anliegen der vielen Einzelmitglieder und entwickelt erst dadurch die Kraft der Einflussnahme. Und wie die vielen kritikwürdigen Themen von der digitalen Gesundheitskarte bis zum Terminvergabegesetz zeigen, brauchen wir diese Kraft dringend.

Nur als Verband können wir zu den politischen Anhörungen im Bundestag eingeladen werden. Nur als verband kommen wir leichter und schneller an neueste Informationen und können schneller und besser als bisher die Mitglieder informieren und auch politisch handeln.

 

* Verbände sind Gruppen von Einzelpersonen (natürliche Personen) oder Körperschaften (juristische Personen) aller Art, die sich freiwillig zur Verfolgung gemeinsamer Zwecke zusammengeschlossen haben und meist über eine feste interne Organisationsstruktur auf Basis einer Satzung verfügen. Verbände bündeln die Interessen der einzelnen Mitglieder zum Erreichen gemeinsamer Ziel- oder Wertvorstellungen, sie stellen eine soziale Interessengruppe dar (Interessenverband). Sie existieren und agieren in allen Gesellschaftsbereichen. (Quelle: Wikipedia)

 

Ganz konkret: Das Kollegennetzwerk als Verband

Statement 1. Unser Verband wird

  • allen psychotherapeutisch Tätigen offen stehen.
  • die Interessen unseres Berufsstandes konstruktiv und bei den jeweils relevanten Entscheidern offensiv vertreten.
  • durch geeignete Kommunikationsarbeit die vielfältigen, legitimen Anliegen der Psychotherapeutinnen und –therapeuten in die allgemeine Öffentlichkeit tragen.
  • den Kolleginnen und Kollegen einen Mehrwert zur Nutzung und Verbesserung ihres Arbeitsalltags entwickeln und anbieten

 

Statement 2. Unser Verband soll eine flache und deshalb kostengünstige Struktur erhalten. Das heißt: Keine Hierarchien wie z.B. Bundesverband, Landes- und Ortsverbände. Das alles kostet viele Ressourcen an Personal, Räumlichkeiten und Ausstattungen. Wir halten die Kosten auf Minimalniveau: Bundesweit ein Vorstand, ein Geschäftsführer, ein Sekretariat und viele Mitglieder.

 

Statement 3. Der Newsletter des Kollegennetzwerkes Psychotherapie wird auch weiterhin kostenlos bleiben – also auch für potenzielle Nichtmitglieder.

 

Statement 4. Im Vergleich zur bisherigen Spendenpraxis verstetigen sich durch die erhobenen Mitgliedsbeiträge die Einnahmen, so dass die verlässliche Planung und Finanzierung von Aktivitäten möglich wird. Dabei gilt stets das Kostendeckungsprinzip: Ein Verband darf keinen Gewinn erwirtschaften. Spenden sind wie bisher willkommen mit dem Vorteil, dass sie, ebenso wie die Mitgliedsbeiträge, ab Verbandsgründung steuerlich geltend gemacht werden können.

 

Statement 5. Größtmögliche Transparenz über alle Aktivitäten und die eingesetzten Mittel gewährleistet der jährliche Rechenschaftsbericht, der auf der Jahreshauptversammlung offengelegt wird. Bei dieser Veranstaltung wird auch der Verbandsvorstand gewählt bzw. im Amt bestätigt.

 

Ja, das liebe Geld.

Mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen Sie in erster Linie den Netzwerkgedanken. Das ist anfänglich ein ideeler Wert, bis nach und nach weitere Leistungen angeboten werden, wie z.B. Rechtsberatung (inklusiv), Teilnahme am Netzwerk der telefonischen Terminvergabe (vorauss. ermäßigter Zusatzbeitrag), Exklusiv-Angebote zur persönlichen Psychohygiene (kostenpflichtig) etc.

 

Folgende Mitgliedschaften und Beiträge sollen angeboten werden (wenn die Gründungsversammlung die Beitragsordnung so beschließt):

  

  • Ordentliche Mitgliedschaft: 10,- €/Monat – monatlich kündbar.
  • Fördermitgliedschaft 180,- €/Jahr
  • Freundes-/Unterstützermitgliedschaft 240,- €/Jahr
  • Organisations/Institutsmitgliedschaft 480 €/Jahr
  • Bestandsmitgliedschaft bei Betriebsaufgabe 40,- €/Jahr
  • Studenten/Psychotherapeuten in Ausbildung

 

Einladung zur Gründungsversammlung

 

Liebe Therapeuten-Kolleginnen und -Kollegen,

 

die jüngsten, unseren Berufsstand betreffenden Entwicklungen bestätigen, dass wir unsere Interessen verstärkt selbst vertreten müssen. Unter dem Motto „Die Zeit ist reif“ laden wir Sie herzlich zur Gründungsversammlung des „Berufs- und Interessenverbandes deutscher Psychotherapeuten“ ein. Er geht hervor aus dem bisher informellen „Kollegennetzwerk Psychotherapie“, dessen Name der Einfachheit halber bestehen bleiben wird. Der zu gründende Verband verfolgt den Zweck, im politischen und gesellschaftlichen Bereich die Interessen unseres Berufsstandes noch besser als bisher zu vertreten, unsere Berufsidentität zu stärken, den künftigen Mitgliedern eine berufliche „Heimat“ zu bieten sowie beizutragen, dass das Gefühl der Isolation im Berufsalltag aufgefangen wird.

 

Die Gründungsversammlung mit Wahl des Verbandsvorstandes findet statt

 

am Donnerstag, den 2.5.2019

um 20:00 Uhr

Ort: Gasthaus Wald-Cafe Landhotel Restaurant

Am Rehsprung 35, 53229 Bonn

0228 977200

Anmeldung unter:

anmeldung@kollegennetzwerk-psychotherapie.de

 

 

Bitte melden Sie sich zahlreich bis zum 1.5.2019 an, damit wir planen können.

 

 

Mobiltelefon: +496980883899,,103846681#

Oder +493030806188,,103846681#

Festnetz-Telefon: 069-8088 3899

Oder 030-3080 6188

Oder 030-5679 5800

Bitte für Wortmeldungen „die Hand heben“ (Symbol bei m PC/Ipad, *-Taste und “9“ bei Telefon oder Mobiltelefon

 

Bitte melden Sie sich auch, wenn Sie gerne im Vorstand tätig werden möchten.

Die Kolleginnen und Kollegen, die sich zur Wahl des Verbandsvorstandes zur Verfügung stellen, werden wir dann veröffentlichen.

 

Für alle (auch diejenigen, die nicht kommen können) hier die vorläufige Verbandssatzung: dateien.kollegennetzwerk-psychotherapie.de/vorlaeufige_Satzung_110419.pdf. Selbstverständlich können Sie Ihre Mitgliedschaft auch hier mitgliedschaft.kollegennnetzwerk-psychotherapie.de

online anmelden. Bitte machen Sie auch in Ihrem persönlichen Kollegenkreis auf die Verbandsgründung aufmerksam, denn wir sind vom ersten Tag an interessiert, möglichst viele Mitglieder/Mitstreiter zu gewinnen.

 

Vorteile wenn das Netzwerk Verband wird:

  • Einladung zu politischen Anhörungen ist nur für Verbände möglich, d.h. wir würden dann zu Anhörungen eingeladen
  • Politische Informationen werden schneller erfahren, wir können schneller reagieren
  • Mitgliedbeiträge können steuerlich abgesetzt werden
  • Wir bekommen ein stabiles Budget, mit dem wir
    - Öffentlichkeitsarbeit machen können
    - Pressearbeit machen können

 

 

Was wir einführen werden:

  • sichere Online-Abstimmungen zu den relevanten Themen. So können alle Mitglieder gleichberechtigt an Zielen, politischen Forderungen usw. mitwirken und teilhaben und ihr Votum dazu abgeben.

 

Mit kollegialen Grüßen

Ihr

Dieter Adler

 

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